WIR KÖNNENS DOCH NOCH!!

Am vergangenen Samstagabend begegneten wir den Nachtbuben – auf freundschaftlicher Basis – zum Rückmatch.
Das Hinspiel ging im Herbst an die Buben, die es damals verstanden, uns mit Sonntagsschüssen einzudecken und so relativ leicht mit 4 zu 2 bezwangen. Wir wollten uns deshalb für diese Niederlage und die Bärner Cup-Saison rehabilitieren, die für uns ja nicht so gut zu Ende gegangen war!

Also rein in das letzte Spiel der Saison!

In den verganenen Partien wurden wir jeweils zu Beginn von den anderen Mannschaften kalt erwischt und gerieten so oft gleich in Rücklage. Nicht so diesesmal!
Sommer konnte nach ein paar Minuten von einem Fehlzuspiel eines Nachtbuben profitieren, fing den Pass ab und tunnelte den gegnerischen Goalie zum 1:0!

Beflügelt und mit der Führung im Nacken fasste sich Locher Sven ein Herz und preschte ins Angriffsdrittel, umkurvte die gesamte Abwehr, wartete geschickt auf die Aktion des Goalies und netzte Backhand in die rechte obere Ecke! Ein Wahnsinnstor!!

In der Folge fuhren die Nachtbuben des Tempo hoch und versuchten bereits einige Konter zu lancieren. Mit Erfolg! Nur dank den gezeigten Nerven der Buben-Stürmer und unseres Sackstarken Goalies Pädu blieben wir vorne.
Einzig kurz vor Ende der 1. Halbzeit gelang es einem gegnerischen Stürmer einen Rebound zu verwerten und auf 2:1 zu verkürzen.

Die vielen Breakaways der Nachtbuben zwangen uns, in der 2. Spielhälfte die Verteidigung anzupassen. Erfolgreich verwertete dann Ergänzungsspieler Ädu einen Ablenker zur erneuten 2-Tore-Führung.
Euphorisch, und mit viel Selbstvertrauen in den Beinen startete Zülli einen Angriff….ein Querpass auf Zusatz-Rüfi…TOR!!!! So geht das!

Sommer, der bis zu diesem Abend erst 2 Tore in der gesamten Saison erzielt hatte, konnte durch ein herrliches Dribbling sogar auf 5:1 erhöhen.
Früh Pädu, der auf Ende Saison das Team leider verlassen wird, setzte mit seinem Solo dann den skore-technischen Schlusspunkt in dieser einseitigen Partie.

Leider endete der Match gegen die Nachtbuben mit einer unrühmlichen Szene. In beiden Teams konnten nur wenige Spieler den Entscheid des Schiedsrichter nachvollziehen, der den Match 10 Minuten vor dem regulären Ende abbrach. Anscheinend führte ein Missverständnis zu dieser Massnahme. Schade!

Aber wieder ein gutes Beispiel, wie wichtig, dass gute Kommunikation ist. Sei es zwischen Spieler und Schiedsrichter, oder unter Teammitgliedern 🙂

Vielen Dank den Ergänzungsspielern für ihren Einsatz! (Rüfi. Ädu, Pädu, Etienne, Selina + Töbu)

Letztes B-Cup Spiel der Saison, 5:10 gegen die Ice Hogs

Wölfe auf der letzten Jagd

————————————
Gleich den wilden Wölfen auf dem Discovery Channel wollten wir im letzten Spiel der Bärner Cup-Saison noch ein wenig Jagd auf Schweine machen. Der letzte Tabellenplatz war uns leider schon vor der Begegnung mit den Seeland IceHogs sicher. Aber die Wolves wären nicht die Wolves, wenn sie einfach die Schwänze zwischen die Beine kneifen und das Weite suchen würden. Untergehen? Wenn ja, dann mit einem Knall!!

Zu Beginn sah es sogar nach einer dicken Überraschung aus. Zülli #76 eroberte die Scheibe und schloss den break-away unnachahmlich zum 1:0 ab. Doch der Rest des 1. Drittels gestaltete sich schwieriger. Die Hogs – bekannt für ihre Spielstärke und Kaltblütigkeit – dominierten. 1:5 lautete das klare Verdikt nach 20 Minuten! Klingt ganz nach einem gemütlichen Samstagnachmittag. Die Hogs sollten sich täuschen!

Drittel Nr. 2 stand unter dem Motto: den Zorn der Götter auf uns ziehen! Der Gegner hatte bis jetzt zu viel Platz, konnte sich zu unbehelligt auf dem Eis austoben und so reüssieren. Dies sollte sich nun ändern.
Die Räume wurden enger gemacht, die Hogs früher und härter attackiert. Der Erfolg zahlte sich aus, und wie! Unstimmigkeiten, Fehlpässe des Tabellenführers mehrten sich und der Ärger des Gegners über sich selbst wuchs. Zudem gelangen uns schön herausgespielte Tore! Manchmal war auch etwas „Krampfen und Kotzen“ notwendig um Erfolge zu erzielen. Aber wie sagte einst eine grosse Hockey-Legende? „Auch dreckige Tore sind Tore!“ Hier stach speziell Torpedo-Bucher heraus, der einen wundervollen Hattrick feiern durfte!

Im letzten Abschnitt legten die nun im Stolz angeschlagenen IceHogs noch eine Schippe drauf. Mit Erfolg. Wäre ab Spielmitte eventuell noch etwas drin gelegen, machte aber die individuelle Klasse der Hogs schlussendlich den definitiven Unterschied. 3 schnelle Konter führten zu 3 Toren. Unsererseits gelangen durch Früh Pädu und eben Torpedo-Bucher noch schöne Anschlusstore, die jeweils gebührend gefeiert wurden.
Weshalb waren wir nach der Schlusssirene und dem klaren Resultat von 5:10 trotzdem zufrieden? Weil wir die ganze Zeit Spass hatten, Sprüche klopften, einander ermutigten und nie den Kopf hängen gelassen haben!

Fazit unserer 1. Saison im Bärner-Cup:
Enttäuschend waren eigentlich nur die Resultate. Trotz guten Leistungen in diversen Partien gab es dafür im Cup keine Punkte. Wir haben Lehrgeld bezahlt und steigen in die Gruppe D ab.
Kein Grund um traurig zu sein. Wir haben wieder enorme Fortschritte gemacht und ich freue mich auf das Sommertraining und den erneuten Einstieg in den Cup!!

Ich möchte noch ein wichtiges und lehrreiches Zitat anbringen: (mindestens Metter wird es kennen ;-P)
WHY DO WE FALL? SO WE CAN LEARN TO PICK OURSELVES UP!
— Alfred

Summer#17

Kampf der Wölfe bleibt unbelohnt

Mit 12 Wölfen auf das Feld und mit 9 wieder runter. Wie sowas geht? Durch vollen Einsatz und 200% Energie! Am Sonntagabend spielten die Ice Wolves im Abstiegskampf gegen den EHC Emme Pikes. Das Ziel war klar: Ein Sieg musste her. Doch obwohl die Wölfe für einmal gut und stabil starteten blieben trotzdem einige Pucks der Pikes im Netz hängen. Kaltblütig und effizient schossen die Pikes 4 Tore im ersten Drittel, die Wölfe keins.

Im Mitteldrittel ging es plötzlich drunter und drüber. Mettler #53 hechtete heldenhaft in einen voll aufgezogenen Slapshot. Die Scheibe traff ihn auf Kinnhöhe am Gitter. Blutüberströmt musste er den Match beenden. Diagnose: Platzwunde. Vielen Dank an dieser Stelle an Steiner #36, der den Verletzen selbstlos ins Spital gebracht hat! Wenig später spricht der Schiri bei einer der häufigen Rangeleien ein Machtwort. Ab unter die Dusche mit Beyeler #7 und seinem Gegenüber von den Pikes. Dabei war alles nur ein Missverständnis und die beiden hatten sich bereits wieder versöhnt, eh sie das Eis verliessen, sehr fair.

Danach wurde es hart für die Verbliebenen. Stern #22, Früh #32, Bucher #57, Zülli #76 und Kilchhofer #91 kämpften zu fünft vorne. Könitzer #13, Brönnimann #86 und Marti #89 verteidigten gar nur zu dritt. Ab da vielen noch je zwei Tore zum 2:6 Schlussresultat. Bei besserer Chancenauswertung hätte es durchaus nochmal knapp werden können. Hinten hielt nämlich Diethelm #31 aka The Wall wie ein Tosio zu seinen besten Zeiten.

Mit dieser Niederlage brauchen die Wolves nun ein kleines Hockeywunder, um Ende Saison nicht direkt abzusteigen. Ein Sieg fehlt auf die Ligaquali. Doch im letzten Spiel, Samstag 13:45 in Lyss, wartet ausgerechnet der Leader, die Ice Hogs (9 Spiele, 9 Siege, +66 Torverhältnis). Eine Herkulesaufgabe muss gelöst werden, man darf gespannt sein.

Match gegen EHC Emme Pikes

Die reguläre Spielzeit unserer ersten Bärner-Cup-Saison neigt sich bereits dem Ende entgegen. Unsere Ausgangslage könnte jedoch weder spannender noch dramatischer sein. Diesen Sonntag, 19. Februar 2017, kommt es zur Direktbegegnung mit den Emme Pikes. Der Verlierer aus dieser Partie wird mit grosser Wahrscheinlichkeit die Saison auf dem letzten Platz abschliessen und dadurch direkt absteigen. Anpfiff für das alles entscheidende Spiel ist um 21:30 Uhr auf dem Aussenfeld der Tissot Arena.

Das hatten wir doch schonmal? Start verschlafen aber dann toll gespielt

Im Rückspiel gegen den SC Albatros vom 12.02.2017 wollten die Wolves die Kanterniederlage von Hinspiel wieder gut machen. Das gelang auch… teilweise. Nicht zum ersten Mal stimmte zu Beginn des Spiels die Abstimmung nicht. Innerhalb weniger Minuten stand es schon 0:3. Kein Grund um gleich aufzugeben für uns Wölfe! Denn in den anschliessenden 55 Minuten stimmte das Zusammenspiel gut. Beide Teams waren sich über weite Strecken ebenbürtig. Nur bei der Chancenauswertung hatten die Albatrosse den Schnabel noch vorne. Sie schossen noch zwei Tore, die Wölfe nur eins. Ja, die Torausbeute hat noch Luft nach oben. Trotz einiger Strafen blieb das Spiel fair und gesittet. Der Endstand war dann 1:5.